Was ist Craniosakrale Körpertherapie

Die Craniosacrale Körpertherapie ist ein Teilbereich der Osteopathie und beschäftigt sich mit der Flüssigkeit (Liquor), das das Gehirn und Rückenmark umspült, nährt und schützt.

Diese Flüssigkeit bewegt sich rhythmisch zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) und ist am ganzen Körper durch ein sanftes Zusammenziehen und wieder Ausdehnen spürbar.

Organisiert wird dies alles von der Lebensquelle, die in uns angelegte Blaupause.

Im Laufe des Lebens bindet der Organismus sowohl physische, wie auch psychische Traumata. Er kapselt sie sozusagen ein, damit wir weiterhin lebensfähig und funktionstüchtig bleiben.

Das ist einer der Gründe, warum wir nicht mehr über so viel Energie verfügen.

Craniosacrale Körpertherapie unterstützt u. a. bei:

  • Schmerzen im Bewegungsapparat

  • Kopfschmerzen

  • Schleudertrauma

  • Tinnitus

  • Kiefergelenk-Beschwerden

  • Burn-out

  • Stress

  • Verdauungsproblemen

  • Schlafproblemen

  • chronische Erkrankungen, z. B. Fibromyalgie

  • Unfällen, traumatischen Erlebnissen

  • nach Operationen

  • unklaren Beschwerden

Was passiert bei der Behandlung?

Die Behandlung findet liegend statt. Über ganz leichten Fingerkontakt erspüre ich den Fluss und die Rhythmen des Liquors und nehme eventuelle Blockaden wahr. Ein fein dosierter verbaler Austausch erlaubt in die Stille einzutauchen.

Stell Dir einen Bach vor, der sanft Hindernisse wie Steine und Geröll umspült und vielleicht erst nur das angesammelte Herbstlaub fortträgt und dann vielleicht noch einen Ast. Manchmal braucht es da nur ein sanftes Lenken, um den Weg wieder gangbar zu machen.

Durch das stetige Fließen vertieft sich der Bachlauf und die Schubkraft vom Wasser vergrößert sich. Vielleicht gibt es da noch angestautes Wasser, das schon länger gestanden ist und mit eingebunden wird. Es wird frischer, lebendiger und wahrscheinlich kann das Bächlein schon ahnen, dass es ein Teil von dem ganz großen Meer – der Urkraft – ist.

Das Meer, das an der Wasseroberfläche so tosend und brausend ist. Und die Wellen sich schaumig schaukelnd überschlagen. Wo eine Welle nach der anderen sich auftürmt und den Blick in die Weite verstellt. Kannst du erahnen, wie es sich unter der Wellenbewegung anfühlt? Wie beim Tauchen können wir tiefer sinken, die Gischt, das Wilde über uns und die Strömung bewegt noch sehr viel und lässt uns hin und her schaukeln und gleichzeitig ist es etwas ruhiger geworden. Das laute Brechen der Wellen über uns ist in die Ferne gerückt. Wenn wir uns von dort weiter sinken lassen, ist noch eine sanfte Bewegung, wie das Schwingen vom Seetang spürbar. Eine leichte fließende Bewegung. Sanft und rhythmisch. Momente von großer Stille und gleichzeitig angefüllt von einer immerwährenden Lebendigkeit.

Und gleichzeitig das Wissen, der Urkraft zu vertrauen und sich mit ihr zu verbinden. Wenn wir in Resonanz gehen, können wir den Bewegungen des Wassers in die angrenzenden Gewebestrukturen folgen.

Das alles ist spürbar. Und kann das Eingangstor zu dir, deiner Kraft und Stille sein.